Frankfurt (ots) -Der Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank unterzeichnete einen
Vertrag über 10 Mio. EUR für geeignete Maßnahmen zum Schutz der
biologischen Vielfalt in der ASEAN-Region (Association of Southeast
Asian Nations). Unterstützt werden im Rahmen des so genannten Small
Grants Programme (SGP) ländliche Kommunen und
Nichtregierungsorganisationen in und um die ASEAN Heritage Parks. Es
handelt sich hierbei um die erste Zusammenarbeit zwischen der KfW und
dem südostasiatischen Staatenbund, der die Mitgliedsstaaten Brunei
Darussalam, Kambodscha, Indonesien, Laos, Malaysia, Myanmar,
Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam umfasst.
"Die
Ökosysteme in der ASEAN Region sind bedroht. Bevölkerungswachstum und
wirtschaftliche Entwicklung bei gleichzeitig hoher Armut belasten die
Umwelt zunehmend. Besonders die ländliche Bevölkerung ist auf die
lebensnotwendigen Ressourcen wie sauberes Wasser und fruchtbare Böden
für die Landwirtschaft, Holz zum Bauen und Kochen oder Mangrovenwälder
zum Schutz vor Überschwemmungen angewiesen. Die Bedürfnisse der lokalen
Bevölkerung und der Schutz der Umwelt müssen in Einklang gebracht
werden", sagte Dr. Norbert Kloppenburg, Mitglied des Vorstands der KfW
Bankengruppe.
An diesem Punkt setzt die Kooperation
an. In den Ländern der ASEAN-Region werden Kleinvorhaben gefördert, die
sowohl den lokalen Bewohnern wirtschaftlich helfen und gleichzeitig die
Natur
schützen. Das können beispielsweise Maßnahmen zum ökologischen Kaffee-
und Reisanbau sein, oder auch Aufforstungen, um nachhaltige
Holzwirtschaft zu ermöglichen. Das Vorhaben konzentriert sich zunächst
auf zwei Parks in Indonesien und vier in Myanmar, wo eine Kooperation
mit nicht-staatlichen, internationalen und nationalen Organisationen
vorgesehen ist.
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